Aasener AH-Mannschaft Turniersieger beim eigenen Turnier
Zum wiederholten male verteidigten die Spieler der AH-Mannschaft des SV-Aasen (weisses Trikot) den Pokal und gewannen das Endspiel gegen die Mannschaft des FV Donaueschingen mit 1:0 Toren. Dritter wurde die Mannschaft aus Deißlingen-Lauffen, die gegen den SV Geisingen das kleine Finale mit 2:1 gewann. Am Turnier nahmen 11 Mannschaften teil.
Aasener Storchenpaar mit Nachwuchs.
In dem vor zwei Jahren neu installiertem Nest auf dem Haus von Emil Hall hat in diesem Jahr ein Storchenpaar vier Junge ausgebrütet. Seit ca. 75 Jahren sind es wieder mal Aasener Jungstörche.
Mit einem kleinen Fest am Donnerstag, den 01. Juli soll dieses Ereignis gefeiert werden.
An diesem Termin soll evtl. auch die Beringung der Jungstörche stattfinden.
Der Erlös kommt dem Kindergarten Aasen zu Gute.
Aasener Vereine mit dabei beim Vereinswettbewerb
mehr Infos unter: http://wirhelfensteffen.jimdo.com/projektbeschreibung-vereinswettbewerb/
Bericht im Südkurier vom 12. April 2010
Viele Helfer im Kampf gegen Krebs
Aasen – Krebs, so hieß vor zwei Jahren die niederschmetternde Diagnose für den damals 17-jährigen Steffen Rothweiler. Das Mitglied im Sport- und Musikverein und der Landjugend Aasen ist an einem Krebs des Lymphsystems erkrankt.
Schule war da erst einmal ganz ausgesetzt und während der belastenden Chemotherapie konnte Steffen nur selten mit seinen Kameraden zusammen sein. Als sich abzeichnete, dass möglicherweise nur noch eine Stammzellentransplantation das Leben des Freundes retten könnte, war die Stunde der Vereinskameraden gekommen. Galt es doch, einer Stecknadel im Heuhaufen gleich, den passenden Stammzellenspender für Steffen zu finden.
In einer beispielhaften Aktion schlossen sich in Aasen Sport- und Musikverein und Landjugend mit den Heidenhofener Landfrauen zur Vereinsgemeinschaft Freundeskreis „Wir helfen Steffen. . . und anderen“ zusammen, um eine Typisierungsaktion durchzuführen. Fachlich begleitet wurden sie von Steffens Hausärztin Karin Todoroff.
Unter unermüdlichem Einsatz organisierte eine Steuerungsgruppe mit Koordinator Hans-Peter Rolle dazu eine riesige Blutspendeaktion. Nach einer erfolgreichen Werbekampagne mit Pressearbeit, Internetauftritt und Informationsveranstaltungen kamen dazu am 22. März 2009 Ströme von Spendenwilligen in die Aasener Bürgerhalle, Vereinsmitglieder, Freunde, Menschen, die davon gehört hatten und einfach helfen wollten.
Über 160 Personen, darunter auch das Todoroff-Praxis-Team, waren als Helfer eingeteilt, um von morgens früh bis tief in die Nacht an vier Computern und zwölf Tischen die Blutabnahmen professionell abzuwickeln. Dabei wurde aus der Sorge um Steffen mit Musikgruppen und Bewirtung ein bewegendes Festival des Helfens. Gleichzeitig lief der Finanzierungsmarathon mit vielen Benefizveranstaltungen. Mussten doch je Blutspende 50 Euro Laborkosten finanziert werden. Auch dabei gab es überwältigende Hilfsbereitschaft. Privatpersonen, Unternehmen und Verbände spendeten Geld, Vereine und Gruppen ihren Erlös aus Konzerten, Festen und Versteigerungen.
Steffen geht es nach der Chemotherapie relativ gut. Er spielt wieder Trompete, geht regelmäßig in die Schule und möchte demnächst Abitur machen. Sollte für ihn aber doch noch eine Stammzellenübertragung nötig werden, stehen aus der Typisierungsaktion drei mögliche Spender zur Verfügung. Die Zusammenarbeit der Vereine in Aasen und Heidenhofen hat die beispielhafte Hilfsaktion möglich gemacht. Gemäß dem Motto „Wir helfen Steffen. . . und anderen“ stehen die in der Uni-Klinik Freiburg dokumentierten Typisierungsdaten weltweit zur Verfügung, um Leben zu retten. Mit den überschüssigen Spendeneinnahmen sollen weitere Typisierungen finanziert werden.
Bericht des Schwarzwälder Boten zur Pfarrgemeinderatswahl
Das Kreuz mit den kleinen Kreuzchen
Donaueschingen (bo/ewk/ff). Die Wahlbeteiligung der Pfarrgemeinderatswahlen fiel unterschiedlich aus. In der Kernstadt erreichte sie mit 869 Wählern von 6189 Wahlberechtigten lediglich 14,34 Prozent.Drei Gruppen mit insgesamt 14 Helfern hatten dort schließlich um 20.50 Uhr das Ergebnis parat, das Rudolf Hickl verkünden konnte.
Auch die Seelsorgeeinheit Junge Donau verzeichnete eine insgesamt eher niedrige Wahlbeteiligung, so Pfarrer Don Marco. 2136 Wahlberechtigte hatten die Chance, in der Seelsorgeeinheit Junge Donau in den Teilorten Aasen, Heidenhofen, Pfohren und Neudingen ihre Pfarrgemeinderäte zu wählen. Zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen gehört neben vielem anderen die Realisierung einer weiteren Strukturmaßnahme. In der fünfjährigen Wahrperiode sollen bis 2015 die Weichen für eine Zusammenlegung mit der Seelsorgeeinheit Donaueschingen gestellt sein. In der größten Pfarrgemeinde St. Johannes in Pfohren ging jeder Vierte (25,6 Prozent) an die Urne.b In Neudingen lag die Wahlbeteiligung bei 36,8 Prozent. 156 von 423 möglichen Stimmzetteln wurden abgegeben.
In Aasen nahmen 161 von 627 Wahrberechtigen ihr Wahlamt wahr. Die Beteiligung sank gegenüber 2005 um drei Prozent auf 25,68 Prozent.
· Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit: Maria Schmitt (1207), Franz Janosch (942), Marga Konn (936), Gerold Votteler (838), Ursula Bühler (800), Willi Zirlewagen (767), Corla Nacci (737), Maximiliana Fürstin zu Fürstenberg (716), Kurt Stadtler (692), Richard Ketterer 640), Eberhard Merz (611), Stefan Männlin (599), Heinrich Murer (583), Marianne Keller (543), Andreas Metzger (519), Cornelia Jumpertz-Schwarz (433), Eugen Rothweiler (397).
· Junge Donau, Aasen: Walter Hauger (200), Brigitte Hall (195), Beate Stolz (162), Hubert Stolz (130) und Konrad Fischer (102).
Heidenhofen: Ursula Wiesendorfer (95) Wolfgang Steiert (75), Marlene Höfler (74), Petra Heer (45) und Annette Reichmann (40).
Pfohren: Walter Kuttruff und Neuling Gerhard Feucht teilen sich dort jeweils 249 Stimmen vor Wolfgang Raible (160) und Alexander Seckinger (156) und Elke Seckinger (141).
Neudingen: Egon Isele (220) vor Roswitha Effinger (200), Roswitha Rehm (155) und Brigitte Kuenz (121). Mangels Kandidaten stellt Neudingen nur vier Bewerber.
· Hubertshofen/Grüningen/Unterbränd und Wolterdingen: Hubert Gfell (92), Elisabeth Matt (91), Jürgen Willman (77) Monika Knöpfle (71) und Siglinde Keller (65); Christa Hauger (89), Hartmut Doser (79), Carola Held (72) und Marianne Schrenk (37); Ansgar Barth (53) und August Ketterer (29); Monika Carcic (236), Sabine Mantel (163), Dietmar Schwörer (153), Olga Müller (142), Martin Narwarth (142), Tobias Ringwald (140), Michael Erban (90) und Anna Vogt (82).
Bericht des Südkuriers zur Gründung des Fördervereines der Grundschule Aasen/Pfohren vom 15.01.2010
Aasen/Pfohren
Eltern unterstützen Dorfschule
Die Vorteile der Schule im Dorf weiß man in den Donaueschinger Teilortschaften immer mehr zu schätzen. Eine Elterninitiative brachte darum jetzt einen Förderverein für die Grundschule Pfohren-Aasen auf den Weg. Am Mittwochabend fand im Sitzungssaal im Aasener Rathaus die Gründungsversammlung für den gemeinnützigen Verein statt. Damit sollen die Attraktivität und der Bestand der Schule gesichert werden.
Aasen/Pfohren – Für diese besondere Pflege der Grundschule Pfohren-Aasen haben sich nicht nur die Elternvertreter Ralf Rösch, Annette Bochtler, Silke Bolduan und Volker Sülzle als Gründungsmitglieder stark gemacht. Auch alle vier Ortsvorsteher aus dem Einzugsgebiet der Grundschule, Karlheinz Bäurer (Aasen), Gottfried Vetter (Pfohren), Reinhard Merkle (Heidenhofen) und Klaus Münzer (Neudingen), unterstreichen mit ihrer Gründungsmitgliedschaft, wie wichtig ihnen die Schule vor Ort ist.
Sorgfältige Vorbereitungsarbeiten im Elternbeirat waren der Gründungsversammlung vorausgegangen. Auf der Grundlage einer professionell entworfenen Satzung konnte der neue Schulförderverein in Aasen zügig auf den Weg gebracht werden. Jeweils einstimmig wurden Ralf Rösch (Heidenhofen) und Annette Bochtler (Neudingen) zu ersten und zweiten Vorsitzenden gewählt. Rechtsanwalt Volker Sülzle fungiert als Schatzmeister und Schriftführer und die vier Ortsvorsteher als Beisitzer.
Schulleiterin Claudia Weishaar ist geborenes Mitglied des Vereinsvorstandes. Sie dankte für das Engagement der Eltern und erläuterte die Hintergründe: Neben der sich entwickelnden Ganztagsschule gelte es jetzt auch etwas für die Attraktivität der traditionellen Grundschule zu tun. Der Förderverein habe dabei eine hohe ideelle Bedeutung. Er sei aber auch Ausdruck von Stolz, in den Ortschaften eine Schule zu haben und für deren Erhalt Mitverantwortung zu übernehmen. Für die Schulleitung sei er ein wichtiges und beruhigendes finanzielles Rückgrat.
Über Mitgliedsbeiträge, sie wurden auf zwölf Euro Mindestbeitrag jährlich festgelegt, und Spenden, die man einwerben möchte, sollen Aufwendungen für Feste, Kunst, Musik, Nachmittagsgestaltung und Projekte finanziert werden, Ausgaben, die nicht über den Schulträger abgewickelt werden können.
Mit solcherart Angeboten möchte man den Stellenwert der „verlässlichen Grundschule“ Pfohren-Aasen, in der die Schülerinnen und Schüler auf Wunsch von Montag bis Freitag bis jeweils 13 Uhr betreut werden, systematisch weiter entwickeln. Sie bietet berufstätigen Müttern vormittags eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder und belässt gleichzeitig große Zeiträume für das Leben und die Erziehung in der Familie.
Für die Ortsteilpolitik ist die Weiterentwicklung der Grundschule von besonderem Wert. Wird doch befürchtet, dass eine zunehmende Abwanderung in die städtische Ganztagsschule den Bestand der kleinen Grundschule und damit die Infrastruktur der Teilortschaften gefährden könnte.
Ein Glas Sekt auf die Gründung (v.r.): Volker Sülzle und Silke Bolduan (Elternvertreter), Klassenlehrerin Holzer, Ralf Rösch und Annette Bochtler (Elternvertreter) und die Ortsvorsteher (hintere Reihe) Gottfried Vetter, Karlheinz Bäurer, Klaus Münzer und Reinhard Merkle brachten im Aasener Rathaus den Förderverein Grundschule Pfohren-Aasen auf den Weg.
Die Volksbank hat die Zweigstelle in Aasen geschlossen. Bürger erhalten speziellen Service.
Ersatzweise wurde im Eingangsbereich des Rathauses in Aasen ein Gedatomat mit Auszugsdrucker aufgestellt. Von 7 Uhr bis 22 Uhr kann darauf täglich zugegriffen werden.
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